PM: AfD kritisiert Aussagekraft der Kriminalstatistik in Neustadt

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend übersenden wir Ihnen eine Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Stadtrat Neustadt an der Weinstraße zur Aussagekraft der offiziellen Kriminalstatistik.

Am Ende der Mail finden Sie zudem einen Hinweis zur Bildverwendung sowie zur herangezogenen Landtagsantwort.

AfD kritisiert Aussagekraft der Kriminalstatistik in Neustadt

Die AfD-Fraktion im Stadtrat Neustadt an der Weinstraße kritisiert die Aussagekraft der offiziellen Kriminalstatistik. Ausgangspunkt war eine Anfrage der AfD-Fraktion im Stadtrat Neustadt an der Weinstraße aus dem Jahr 2025 zur Sicherheitslage in der Innenstadt und im Bahnhofsbereich. In ihrer Stellungnahme erklärte die Stadtverwaltung, dass die Bewertung der Kriminalitätslage sowie die statistische Erfassung polizeilicher Einsätze allein der Polizei obliege und der Stadt hierzu keine eigenen weitergehenden Erkenntnisse vorlägen.

Um die offenen Fragen zu klären, wurde das Thema anschließend durch die AfD über eine Kleine Anfrage im Landtag Rheinland-Pfalz aufgegriffen. In der Antwort der Landesregierung auf diese Anfrage (Drucksache 18/13604 vom 4. Dezember 2025) bestätigt das Innenministerium, dass Tatverdächtige mit doppelter Staatsangehörigkeit statistisch ausschließlich als „deutsch“ erfasst werden, sofern sie einen deutschen Pass besitzen. Eine gesonderte Auswertung sei nicht möglich.

Nach Auffassung der AfD führt diese Erfassungspraxis zu einer strukturellen Verzerrung der Kriminalstatistik.

„Wenn Doppelstaatler oder Eingebürgerte pauschal als deutsche Tatverdächtige geführt werden, verliert die Kriminalstatistik erheblich an Aussagekraft“, erklärt Martin Rössler, Fraktionsvorsitzender der AfD im Stadtrat Neustadt an der Weinstraße.

Nach Angaben der Landesregierung wurden im Jahr 2024 in Neustadt insgesamt 3.551 Straftaten registriert. Das entspricht rechnerisch im Durchschnitt knapp zehn Straftaten pro Tag. Gleichzeitig wird Neustadt von Polizei und Verwaltung regelmäßig als eine der sichersten Städte der Pfalz bezeichnet.

Zudem wurden im Jahr 2024 neun Messerangriffe registriert, darunter auch Straftaten gegen das Leben. Eine belastbare migrationspolitische Einordnung der Täterstruktur ist jedoch aufgrund der statistischen Erfassungspraxis nicht möglich.

Die AfD fordert daher mehr Transparenz bei der Kriminalstatistik und eine ehrliche Debatte über deren Grenzen.

Hinweis zur Quelle:
Antwort der Landesregierung Rheinland-Pfalz auf die Kleine Anfrage, Drucksache 18/13604 vom 04.12.2025.

Hinweis zur Bildverwendung (frei verwendbar):
Symbolbild: Stadtansicht Neustadt an der Weinstraße (Foto: Pexels)

Für Rückfragen:

Martin Rössler

Fraktionsvorsitzender

AfD-Fraktion im Stadtrat Neustadt an der Weinstraße

Postfach: 10 01 07

67401 Neustadt

Mobil: 0174 3305921

Mail: m.roessler@alternative-neustadt.de

Web: www.afd-nw.de

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